Vielfalt qualifiziert! Multiplikator(inn)en-Seminar im Rahmen des aej Coaching-Projekts

Finanz- und Veranstaltungsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch viel Musik, Sketche, eine Game-Show und sieben verschiedene Sprachen – so lässt sich das Multiplikator(inn)en-Seminar im Rahmen des Coaching-Projekts mit evangelisch-ökumenischen Vereinen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (VJM) umreißen.
Vom 5. bis 7. November 2010 trafen sich 27 Multiplikator(inn)en der aej-Partnerverbände in Hannover. Die Ehrenamtlichen sind engagiert beim Orthodoxen Jugendbund, der Koptischen Jugend in Deutschland, der Jugend der vietnamesischen Tin-Lanh Gemeinde, der Gemeinschaft finnisch-deutscher Jugendlicher und dem deutsch-koreanischen Verband GiL.
Die Inhalte des Seminars hatten die Multiplikator(inn)en beim Zwischentreffen des Coaching-Projekts im Februar gemeinsam erarbeitet, und so wurde in Workshops die Planung eines bundesweiten Jugendtreffens aus verschiedenen Perspektiven modellhaft erarbeitet.
Wie erreiche ich die Jugendlichen meines Verbandes, die in ganz Deutschland verstreut leben? Was muss ich in punkto Finanzen beachten? Wo kann ich Fördermittel beantragen? Und wann sollte ich was planen? Gemeinsam mit den Workshopleitungen Ottokar Schulz, Katharina Theilen und Friederike Piderit erhielten die Multiplikator(inn)en eine Einführung in finanzielle und rechtliche Fragen, erstellten you-tube-Clips um für Verbandsveranstaltungen zu werben und entwickelten eine Checkliste für die Gesamtplanung eines Projekts.
Im zweiten Teil des Seminars wurde der Abschluss des Projektes entwickelt, und es wurden Perspektiven für die Zeit nach der Projektlaufzeit entwickelt. Die vielfältigen Ideen werden nun individuell mit den Projektpartnern und in der aej abgestimmt. Tenor: Die Kooperationen stehen erst am Anfang und müssen weitergeführt werden.
Abgerundet wurde das Wochenende von vielen musikalischen Einlagen, einem bunten Abend und einer gemeinsam gestalteten Andacht. „Es war ein tolles Seminar, und es war neben der inhaltlichen Arbeit auch schön, andere Ehrenamtliche in einer ähnlichen Situation kennen zu lernen.“, so einer der Teilnehmenden.
Das aej-Coaching-Projekt mit christlich-ökumenischen VJM möchte nach dem Grundsatz „Jugendverband unterstützt Jugendverband“ die Strukturentwicklung der fünf Organisationen unterstützen. Wesentliche Ziele sind die Stärkung der Strukturen auf Bundesebene, die Qualifizierung von Ehrenamtlichen und Multiplikator(inn)en, die Vernetzung der Strukturen der Evangelischen Jugend und der Projektpartner sowie die Öffnung von Strukturen der aej für die Partner.
Das Vorhaben läuft seit April 2009 und ist auf zwei Jahre angelegt. Es wird von der Stiftung Deutsche Jugendmarke gefördert.
Gruppen leiten lernen! Jugendleiter/-In-Grundkurs im Rahmen des aej-Coaching-Projekts

Gruppen leiten lernen! Unter diesem Motto haben Jugendleiter(innen) der Koptischen Jugend und des Orthodoxen Jugendbunds (OJB) an zwei Wochenenden in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof einen Jugendleiter/-In-Grundkurs (JULEICA) absolviert. Der Kurs fand im Rahmen des aej-Coaching-Projekts mit christlich-ökumenischen Vereinen junger Migrant(inn)en statt. Die Inhalte reichten von gruppendynamischen Prozessen über verschiedene Leitungsstile bis hin zur Moderation und Planung von Aktivitäten. Auch rechtliche Fragen und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit schwierigen Situationen wurden behandelt.
„Besonders gefallen haben mir die Rollenspiele und die Arbeit am konkreten Beispiel“, so eine der Teilnehmenden. „Trotz vieler verschiedener Herkünfte entstand während des Kurses ein schöner Zusammenhalt“, ergänzt eine weitere Teilnehmende. Die Evangelische Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof verfügt durch das Konzept JULEICA diversity über vielfältige Erfahrungen in der Konzipierung und Durchführung von JULEICA-Kursen für heterogene Gruppen.
Am Ende des Grundkurses bestand Einigkeit darüber, dass es in Zukunft regelmäßige JULEICA-Kurse geben soll, um die aktiven Jugendleiter(innen) der Organisationen auszubilden und weitere Jugendliche zu motivieren, Verantwortung zu übernehmen. In welcher Form und mit welchen Partnern dies im Anschluss an das zweijährige Projekt geschieht, wird derzeit erarbeitet.
Das aej-Coaching-Projekt mit christlich-ökumenischen Vereinen junger Migrant(inn)en (VJM) möchte nach dem Grundsatz „Jugendverband unterstützt Jugendverband“ die Strukturentwicklung von fünf VJM unterstützen. An dem Vorhaben beteiligen sich neben dem OJB und der Koptischen Jugend die Jugendarbeit der vietnamesischen Tin-Lanh Gemeinde, die Gemeinschaft finnisch-deutscher Jugendlicher (GfdJ) und der evangelisch-koreanische Jugendverband GiL. Wesentliche Ziele sind die Stärkung der Strukturen der Organisationen auf Bundesebene, die Qualifizierung von Ehrenamtlichen und Multiplikator(inn)en, die Vernetzung der Strukturen der Evangelischen Jugend und der Projektpartner sowie die Öffnung von Strukturen der aej für die Partner. Das Vorhaben läuft seit April 2009 und ist auf zwei Jahre angelegt. Es wird von der Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. gefördert.









