Der Ökumenische Kreuzweg der Jugend

- Plakat zum Ökumenischen Jugendkreuzweg 2011
„Er-löse uns“ - so ist der Ökumenische Kreuzweg der Jugend 2012 überschrieben.
Denn genau diese Erlösung durch Jesu Tod und Auferstehen wird schon an den Menschen konkret und greifbar, die diesen Leidensweg mit ihm gehen. Erlösung bleibt nicht abstrakte Theorie und schöne, wärmende Theologie, sondern gewinnt Kontur in der menschlichen Schwachheit. Da, wo ein jeder und jede das Leben „erstrauchelt“. Welch ein Geschenk. Welch eine Ermutigung.
Weil es um´s Leben geht und um uns Menschen, ist dieser Kreuzweg mit den wunderbaren Fotografien von Brigitte Maria Mayer illustriert, die bei den Oberammergauer Passionsspielen entstanden sind. Diese Bilder entführen die Betrachter(innen) in die Via Dolorsa vor 2000 Jahren und sind so kraftvoll und ausdrucksstark, dass sie zugleich mit dem Leben heute konfrontieren.
In Trier eröffnen rund 1.000 Jugendliche am Freitag, 30. März, den Ökumenischen Kreuzweg gemeinsam mit dem Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann und dem Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider. Um 19 Uhr startet der Jugendkreuzweg an der Konstantinbasilika (Evangelische Kirche zum Erlöser). In einer Prozession ziehen die Jugendlichen durch die Stadt zur abschließenden Station im Dom.
Der Ökumenische Jugendkreuzweg 2012
Die Bilder des Ökumenischen Jugendkreuzwegs 2012
Die Bilder sind hier als Vorschau zu sehen und können beim Jugendhaus Düsseldorf bestellt werden.
Hintergrund
Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden gehört der Ökumenische Kreuzweg der Jugend heute zu den größten ökumenischen Jugendaktionen.
Die Geschichte des Jugendkreuzweg begann 158 beim Katholikentag in Berlin als „Gebetsbrücke“ zwischen jungen katholischen Christinnen und Christen in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR; seit 1972 wird er ökumenisch gebetet.
Auch in den Niederlanden, Österreich und den deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen.
Die unterschiedlichsten Künstler haben den Kreuzweg bisher bildnerisch mitgestaltet - mit Fotos, mit Gemälden, mal klassisch, mal provokant, mal gegenständlich, mal abstrakt. Aber immer so, dass sich jede und jeder Einzelne mit dem eigenen Glauben auseinandersetzen kann.
Denn das will der Ökumenische Jugendkreuzweges: Ermuntern, Jesus nachfolgen auf seinem Leidensweg und seine Spuren entdecken im eigenen Lebensweg.
Die Träger des Jugendkreuzwegs sind die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej).










