Rio+20: Was geht's uns an?

- Ökumenische Riotagung 1
Zwanzig Jahre nach der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro blickt die Welt 2012 erneut nach Rio. Unter dem Titel „Rio+20“ treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Welt vom 20. bis 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro, Brasilien, um erneut Anlauf für eine global nachhaltige Entwicklung zu nehmen.
„Rio+20“ wird die bisherige Arbeit bilanzieren und die Aufgaben für die Zukunft formulieren. Dazu gehört die Erneuerung politischer Verpflichtungen für nachhaltige und die Bewältigung der Finanzkrise, Ernährungskrise, Klimakrise und Ressourcenkrise. Schwerpunktthemen sind der Ausbau einer Green Economy im Kontext von nachhaltiger Entwicklung und Armutsbekämpfung und die Schaffung des institutionellen Rahmens für nachhaltige Entwicklung.
Die Evangelische Jugend schaut hin...
denn die Ergebnisse der Konferenz werden die Diskussion um eine zukunftsfähige Entwicklung über Rio+20 hinaus beeinflussen. Deshalb machen aej und BDKJ auf ihrer gemeinsamen Fachtagung vom 17. bis 19. Februar 2012 in Eisenach Rio+20 zum Schwerpunktthema. Die Teilnehmer(innen) der Ökumenischen Riotagung 1 diskutieren die die Herausforderungen für die Kinder- und Jugendverbandsarbeit. In seinem Hauptreferat gibt Felix Beck einen umfassenden Überblick über Rio+20. Workshops rücken die kritische Auseinandersetzung mit der Wachstumsideologie und der Mobilität in den Mittelpunkt. Die Konferenz ist der Auftakt für die weitere Auseinandersetzung mit Rio+20. Im Oktober folgt die Ökumenische Riotagung 2 in Frankfurt am Main. Zuvor plant die Evangelische Jugend in Kooperation mit "Brot für die Welt" und dem Evangelischen Entwicklungsdienst eine bundesweite Jugendaktion zum Thema.
...und ruft auf zum Green Hand Day
Unter diesem Motto machen junge Menschen öffentlichkeitswirksam auf Rio+20 aufmerksam. Die Aktion startet Anfang April 2012 . Dann geht auch die Aktions-Website www.green-hand-day.de ans Netz, auf der alles rund um die Aktion und Rio+20 zu finden ist.











