Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Entstehung der aej

Ab 1919
Unter dem Einfluss der Jugendbewegung entsteht der „bündische“ Typ evangelischer Jugendarbeit. Die ersten Vereine werden gegründet, in denen vor allem Laien und Ehrenamtliche tätig sind.

Ab 1920
Bald danach richten die meisten Landeskirchen Jugendpfarrämter ein, die die Verbindung zu den freien Werken der evangelischen Jugendarbeit halten sollen.

Juli 1933
Unter dem Einfluss des Nationalsozialismus schließt sich die evangelische Jugendarbeit zum Evangelischen Jugendwerk Deutschland (EJD) zusammen.

Dezember 1933
Zwischen dem Reichsbischof und dem Reichsjugendführer der Hitlerjugend wird ein Abkommen über die Zwangseingliederung der Evangelischen Jugend in die Hitlerjugend geschlossen. Ein Teil der Vereinsjugendarbeit wird als Gemeindejugendarbeit weitergeführt.

Ab 1945
Neben der Gemeindejugendarbeit, die beibehalten wird, werden viele Vereine wieder neu gegründet. Das Verhältnis beider zueinander entwickelt sich in den einzelnen Landeskirchen unterschiedlich.

1946
Die Landesjugendpfarrer und die Leiter der Jugendwerke bilden die Jugendkammer der EKD. Sie hat in der Jugendkammer der Bekennenden Kirche einen Vorläufer.

2. Dezember 1949
Gründung der aej: Die Jugendkammer der EKD erweitert sich um die „Jugendarbeit der Freikirchen“ und bildet damit die „Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend Deutschlands (AGEJD)“. Im Osten wird die Jugendkammer Ost weitergeführt.

1971
„Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend Deutschlands“ wird umbenannt in die „Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland und Berlin/West e. V. (aej)“.

1972

In der DDR arbeitet die Evangelische Jugend innerhalb der Strukturen der
Kommission für Kirchliche Jugendarbeit (KKJ) des Bundes der Evangelischen Kirchen der DDR. Daneben existiert die „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Jugend (AGCJ)“, in der die Freikirchen vertreten sind und die katholische Kirche zur Mitarbeit eingeladen ist.

1991
Die deutsche Vereinigung ermöglicht die Zusammenführung der evangelischen Jugendarbeit in Ost und West zur neuen aej: „Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland e. V. (aej)“.

1994
Die aej-Geschäftsstellen in Stuttgart und Berlin werden in einer neuen Geschäftsstelle in Hannover zusammengeführt.

1999
Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (aej) feiert ihr 50-jähriges Jubiläum.

2008
Namensänderung auf Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej)

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