Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Die Evangelische Jugend als "Learning Community"

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Um dem Anspruch gerecht zu werden, Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen mitzugestalten und damit den Interessen junger Menschen in Kirche, Politik und Gesellschaft einen wirkungsvollen Ausdruck zu geben, ist die Evangelische Jugend auf Netzwerke angewiesen, die sich zentralen Fragen zukünftiger Gestaltung des Lebens widmen.

Diese Anforderung trifft für die örtliche Ebene ebenso zu wie für das Engagement auf Landes- und Bundesebene sowie im europäischen und weltweiten Kontext. Das Feld ist weit gespannt: Es reicht von kirchlichen Strukturen und Netzwerken über Kinder- und Jugendpolitik bis zu europäischen, internationalen, weltweit-ökumenischen Zusammenhängen.

Als ein kirchliches, ökumenisch orientiertes, fachkompetentes und eigenständiges Netzwerk organisiert die aej die Interessen junger Menschen und in dieser besonderen Form die Interessen christlicher Kinder- und Jugendarbeit.

In der aej wirken Organisationen der Evangelischen Jugend mit unterschiedlichen Bekenntnissen aus Kirchen und Gemeinschaften der unterschiedlichen reformatorischen Traditionen zusammen. Die aej vereinigt in sich eine Vielfalt von gelebter Spiritualität, von jugendrelevanten Inhalten in zeitgemäßen Konzepten und Formen der Kinder- und Jugendarbeit. Als Netzwerk mit vielen Knoten qualifiziert sie ihr Handeln kontinuierlich selbst als bundesweite "Learning Community".

Mit der Organisation und Pflege des eigenen und anderer Netzwerke werden folgende Ziele verfolgt:

  • Wissen schaffen, verarbeiten und teilen
  • Informationen aufnehmen, sie im Kreis von unterschiedlichen Expert(inn)en bewerten und folgerichtige Strategien entwickeln (für die Evangelische Jugend, evangelische Kirchen, Jugendverbände) 
  • Entwicklungen, Ideen und Konzepte wirkungsvoll im Interesse junger Menschen und der Evangelischen Jugend beeinflussen
  • Erkenntnisse und Entwicklungen zeitnah rezipieren und schnell reagieren
  • kontinuierlich Expert(inn)en gewinnen und ihr Wissen/ihre Kompetenz nutzen können
  • gegenseitiges Lernen von den vorhandenen Stärken (Good Practice) und von fehlerhaften Konzepten.

Netzwerke erzeugen thematische und ressourcenbezogene Synergien, erzielen mit stagnierenden Ressourcen mehr Wirkung und tragen wesentlich zur Bewältigung von komplexen Anforderungen bei. Beispiele sind die Entwicklung jugendadäquater Zugänge zur Spiritualität, Bewusstseinsbildung über eine gewachsene öffentliche Verantwortung für das Aufwachsen und die ausreichende Förderung unterschiedlicher Unterstützungskomponenten wie Kinder- und Jugendarbeit, Erweiterung der kirchlichen und gesellschaftlichen Beteiligung junger Menschen und vieles andere mehr.

Als eigenständiges protestantisches und jugendbezogenes Netzwerk (siehe Netzwerkgrafik "aej intern") bewegt sich die aej in Netzwerkstrukturen verschiedener Bereiche.

Den derzeitigen Stand der Mitwirkung in Organisationen, die unterschiedlichen Netzwerken zugeordnet sind, stellen die Strukturbilder der Netzwerkgrafik "aej extern" dar.

Für die Zukunft bleiben weiterhin die Anforderungen:

  • Ausweitung der Netzwerkarbeit in Bereiche, die bisher weniger prioritär wahrgenommen wurden
  • Anpassung der Netzwerke undWeiterentwicklung der Netzwerkarbeit, weil sich Gegebenheiten in Politik, Kirche und Gesellschaft ändern.

Die Grafik zum "Netzwerk für Beratungen, Qualifizierungen und Entscheidungen" skizziert die Struktur der Arbeitsgremien der aej. Darüber hinaus arbeiten Expert(inn)engruppen zielorientiert und zeitlich begrenzt an Themen, und die aej-Mitgliederversammlung hat die Möglichkeit, Projektgruppen zur Bearbeitung grundsätzlicher Fragestellungen der Evangelischen Jugend einzusetzen.

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