Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Friedenstifter(in) werden

Der Friedens-Pass. In ihm wird die Ausbildung
zur/zum Friedensstifter(in) bestätigt und
dokumentiert. Er enthält in übersichtlicher
Form auch die Grundsätze der Friedensarbeit.

Ursprünglich von der westfälischen und der badischen Landeskirche initiiert, hat das Projekt "Jugendliche werden Friedensstifter(innen)" Kreise gezogen.

Konfirmand(inn)en und Schüler(innen) zwischen 13 und 16 Jahren werden im Friedensstiftertraining zu Friedensstifter(innen) ausgebildet. Haupt- und Ehrenamtliche einer Gemeinde oder Region werden vorab zu Trainer(inne)n für Friedensstifter(innen) geschult. Sie trainieren dann die Jugendlichen in ihrem Bereich. Junge Menschen sollen so ermutigt und befähigt werden, sich für Frieden einzusetzen.

Die Jugendliche lernen dabei:

  • Formen der Gewalt zu erkennen und beim Namen zu nennen
  • Ihr eigenes Verhalten zu reflektieren
  • Hilfe zu holen und zu organisieren
  • Gewalt zu überwinden

Im Januar 2010 wurde das Projekt als ein "Best-practice"-Projekt von der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD ausgezeichnet und den Landeskirchen zur Umsetzung empfohlen. Aktuell führen acht Landeskirchen das Projekt „Jugendliche werden Friedensstifter/-innen“ durch.

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) vernetzt die bundesweiten Aktivitäten in einer Arbeitsgemeinschaft. Vielfältige Materialien, wie zum Beispiel ein Übungshandbuch, der Friedenspass oder das Friedenszertifikat, für „Jugendliche werden Friedensstifter/-innen“ stehen aus dieser Zusammenarbeit zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des EAK

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