Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Arbeit mit Kindern in der Evangelischen Jugend

Foto: dieprojektoren agentur für gestaltung und präsentation
Foto: dieprojektoren agentur für gestaltung und
präsentation

Die Arbeit mit Kindern in der Evangelischen Jugend bietet Lernorte und Bildungsgelegenheiten zur Entwicklung unterschiedlicher Kompetenzen. Beteiligung allerdings bedeutet mehr. Kinder sind die ersten Experten ihres eigenen Lebens und Erlebens, ihres Lebensumfeldes und ihrer Interessen.

Wenn Kinder mit der Wahrnehmungs- und Erlebensperspektive und mit ihren Interessen ernstgenommen werden, dann haben sie nicht nur das Recht, sondern auch den Raum, um ihre Interessen einzubringen, um auf für sie relevante Entscheidungen Einfluss zu nehmen und um ihre Belange und ihr Lebensumfeld mitzugestalten.

Mehr erfahren:

Das Profil der Arbeit mit Kindern in der Evangelischen Jugend

Arbeitsfeld und Arbeitsformen

Leitaspekte

In der Evangelischen Jugend orientiert sich die Arbeit mit Kindern an folgenden Leitaspekten:

  1. Mädchen und Jungen werden von den Mitarbeitenden als gleichwertige Glieder der Gemeinschaft angenommen und erfahren dadurch, dass sie einzigartige Geschöpfe Gottes sind.

  2. Mädchen und Jungen kommen mit dem Evangelium von Jesus Christus in Kontakt und lernen dadurch die Menschenfreundlichkeit Gottes kennen.

  3. Mädchen und Jungen entdecken vielfältige Formen christlicher Spiritualität und entwickeln daraus eigene Lebenssichten.

  4. Mädchen und Jungen partizipieren in vielen Bereichen des alltäglichen Miteinanders, indem sie eigene Formen für die Vertretung ihrer Interessen finden.

  5. Mädchen und Jungen gestalten ihre Zugänge zu Information, Wissen und Bildung selbstbestimmt mit und durchlaufen so Prozesse der freiwilligen Urteilsfindung.

  6. Mädchen und Jungen werden an den sie betreffenden Entscheidungen und Veränderungsprozessen beteiligt und erleben zeitnah die Konsequenzen gemeinsam getroffener Vereinbarungen.

  7. Mädchen und Jungen werden mit ihren Visionen und Fantasien für ihre Zukunft wahrgenommen.

  8. Mädchen und Jungen machen Erfahrungen, deren individuelle Bewertung durch sie von ihren Begleiterinnen und Begleitern akzeptiert wird.

  9. Mädchen und Jungen werden nicht allein gelassen. Wenn es ihre Belange erfordern, finden sie in der Evangelischen Jugend Begleiter(innen), die für sie die Anwaltschaft übernehmen.

  10. Mädchen und Jungen werden in ihrer geschlechtsspezifischen Unterschiedlichkeit wahrgenommen.

  11. Mädchen und Jungen finden verlässliche, pädagogisch ausgebildete und mit evangelischen Grundlagen vertraute Partnerinnen und Partner vor.

  12. Mädchen und Jungen finden eine gut funktionierende Infrastruktur und angemessene Ressourcen vor.

aej-Publikationen zum Thema

10.11.2014

Jung und evangelisch in Kirche und Gesellschaft

Bericht über die Lage der jungen Generation und die evangelische Kinder- und Jugendarbeit
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26.06.2012

Aktiver Kindesschutz konkret

Schulungsmaterialien für Organisationen in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe
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10.04.2012

"aej information" 1/2012

Inklusion als gesellschaftliches Gestaltungsprinzip
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