Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Ablauf des Förderverfahrens

Prüfung des Antrags

Eingehende Anträge werden von uns geprüft und dann an das DFJW weitergeleitet. Der Antrag muss vom örtlichen Träger auf dem dafür vom DFJW vorgegebenen Formblatt gestellt werden. Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass alles vollständig ausgefüllt wird. Ungenaue oder fehlende Angaben führen zu Rückfragen. Dadurch kommt es zu Verzögerungen in der weiteren Abwicklung. Der Antrag muss vom Träger rechtsverbindlich unterschrieben sein. Eine schriftliche Projektbeschreibung ist gemäß Raster (Punkte 1 bis 8) beizufügen.

Erste Budgetzuweisung durch das DFJW

Eine offizielle Förderzusage können wir Ihnen erst dann erteilen, wenn feststeht, ob für das Projekt ausreichend Mittel zur Verfügung stehen. Frühestmöglicher Zeitpunkt wäre Ende Februar oder im März, wenn die Budgetzuweisung an die Zentralstellen durch das DFJW erfolgt ist und Sie Ihren Antrag dann schon gestellt haben. Erfahrungsgemäß liegt die Zuweisung zunächst immer deutlich unter dem von uns gemeldeten Bedarf. Da das DFJW seine Mittel nach Programmtiteln und den dafür zuständigen Referaten aufgeschlüsselt verteilt, kann es diesbezüglich zu Unterschieden bei der Berücksichtigung unseres Bedarfes kommen.

Anpassung des Budgets

Im Mai oder Anfang Juni erfolgt dann eine weitere Bedarfsabfrage durch das DFJW. Daraufhin erhalten wir meist noch einen Nachschlag beim Budget aus Rücklaufmitteln. Wo sich zu diesem Zeitpunkt ein Minderbedarf abzeichnet, sind wir unsererseits verpflichtet, diesen anzuzeigen und Mittel an das DFJW zurückzugeben. Deshalb sollten Sie uns rechtzeitig informieren, falls eine geplante Maßnahme nicht durchgeführt werden kann oder sich geringerer Bedarf abzeichnet. Nach der Anpassung des Budgets sind wir in der Lage, weitere Förderzusagen zu erteilen. Es kann im Einzelfall durchaus passieren, dass die Förderzusage erst nach Beendigung einer Maßnahme erfolgt. Leider ist auch nicht ganz auszuschließen, dass Maßnahmen, die nicht vorangemeldet waren und erst zu einem späten Zeitpunkt im Verlauf des Jahres beantragt wurden, nicht gefördert werden können, wenn die Mittel hierfür nicht ausreichen. Unser Ziel als Zentralstelle bleibt es allerdings, im Zusammenwirken mit dem DFJW die Förderung für alle beantragten Maßnahmen zu erreichen

Abschlagszahlungen

Das DFJW zahlt der Zentralstelle Abschläge von 60 Prozent auf die zu erwartende Förderung einzelner Maßnahmen. Diese Zahlung leiten wir an die Träger weiter. Abschlagszahlungen erfolgen in der Regel vor Maßnahmebeginn, sofern die Förderung bereits zugesichert werden kann. In der schriftlichen Zusage wird auch die Höhe der Abschlagszahlung angekündigt Bei geringfügiger Förderhöhe (weniger als € 1.000) oder bei Maßnahmen, die erst nach Beginn eine Zusage erhalten, wird kein Abschlag gezahlt.

Abschluss der Maßnahme

Der Verwendungsnachweis wird von uns geprüft und dann an das DFJW weitergeleitet. Nachfragen zu unklaren Punkten sind natürlich auch da möglich. Wenn das DFJW seinerseits die Prüfung abgeschlossen hat, erhalten wir eine endgültige Bewilligung zu der abgerechneten Maßnahme. Auf dieser Grundlage bekommt der Träger von uns die Endabrechnung. Außerdem wird der noch ausstehende Restbetrag an Fördermitteln überwiesen. Damit wäre die Maßnahme abgeschlossen. Alle förderrelevanten Unterlagen (Belege, Quittungen etc.) sind beim Träger sechs Jahre lang aufzubewahren und für den Fall einer Prüfung durch DFJW, Bundesrechnungshof oder aej bereitzuhalten.

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