Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Trinationale Jugendbegegnungen

Ziel

Gruppenaustauschprojekte sollen das Kennenlernen und die Begegnung zwischen jungenMenschen aus Deutschland und Frankreich sicherstellen und einen intensiven Kontakt und Einblick in die Kultur des Nachbarlandes ermöglichen. Jugendbegegnungsprogramme zwischen Deutschen und Franzosen können durch Teilnehmer aus einem weiteren Land ergänzt werden. Für das DFJW sind dabei die mittel- und osteuropäischen Staaten (MOE), die südosteuropäischen Staaten (SOE) sowie die Anrainer-Länder des Mittelmeeres von besonderer Bedeutung.

Förderkriterien

Bei trinationalen Maßnahmen gelten im Grundsatz die gleichen Konditionen wie bei den binationalen Gruppenprogrammen. Darüber hinaus ist noch Folgendes zu beachten:

  • Gruppengröße: Der Anteil von Teilnehmenden aus einem Drittland darf ein Drittel der gesamten Teilnehmerzahl nicht überschreiten. Die Anzahl der Teilnehmenden aus Frankreich und Deutschland muss ausgewogen sein.
  • Zyklus: Die Projekte mit Teilnehmenden aus Drittländern sollen grundsätzlich im Rahmen von Zyklen mit drei aufeinanderfolgenden Begegnungen in den betreffenden Ländern durchgeführt werden. Die Begegnung im Drittland soll erst am Schluss des Zyklus erfolgen.
  • Sonderfall Polen: Das bei Projekten mit Polen normalerweise zuständige Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) tritt bei trinationalen deutsch-französisch-polnischen Maßnahmen nur dann als Förderinstanz in Erscheinung, wenn diese Maßnahmen in Polen durchgeführt werden. Dann übernimmt das DPJW die Kosten für Aufenthalt und Programm auch bei den deutschen und französischen Teilnehmern. Die Fahrtkosten für Reisen nach Polen sind beim Deutsch-Französischen Jugendwerk zu beantragen. Programme mit jungen polnischen Teilnehmern in Deutschland oder Frankreich werden ausschließlich über das Deutsch-Französische Jugendwerk bezuschusst.
     
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