Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Satzung und Ordnungen der aej

Vorwort

Im Dezember 1949 erweiterte sich die nach dem Krieg ins Leben gerufene Jugendkammer der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der auch die Werke und Verbände evangelischer Kinder- und Jugendarbeit zugehörten, um die „Jugendarbeit der Freikirchen“ und bildete damit die „Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend Deutschlands“. Sie wurde 1971 in „Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland und Berlin West e. V.“ (aej) umbenannt.

1991 fand die Zusammenführung der für lange Jahre getrennten Organisationsstrukturen in zwei deutschen Staaten unter ein gemeinsames Dach als „Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland e. V.“ (aej) statt.

Die Zusammenführung sollte nicht als bloße Aufnahme neuer Mitglieder oder als Beitritt vollzogen werden. Die neue Arbeitsgemeinschaft sollte auch in der Satzung und in den Arbeitsformen ihren Ausdruck finden. Die Satzung und die Ordnungen der aej wurden darum grundlegend überarbeitet und im Rahmen der Mitgliederversammlung in Osnabrück im November 1992 beschlossen. Nach einer Erprobungsphase folgten Anpassungen, die von der 104. Mitgliederversammlung vom 8. bis 10. März 1996 in Dassel beschlossen wurden.

Die gesellschaftlichen und kirchlichen Entwicklungen machten im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts eine Novellierung der Ordnungen und der Satzung notwendig. Insbesondere neue flexiblere Arbeitsformen wurden erprobt und mit der Beschlussfassung der 116. Mitgliederversammlung vom 23. - 26. November 2006 in Plön in die Ordnungen übernommen. Gleichzeitig wurden neue satzungsrelevante Mitwirkungsmöglichkeiten geschaffen und die aej erhielt einen kürzeren Namen:
Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej).

Damit wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass veränderte Herausforderungen, Rahmenbedingungen und Entwicklungen in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit auch auf ihre Entsprechung in den Organisations- und Arbeitsformen dringen. Insofern zeugen auch die Satzung und ihre Ordnungen davon, dass evangelische Kinder- und Jugendarbeit ein Prozess permanenter Entwicklung und Veränderung ist. Satzung und Ordnungen bilden zwar lediglich den Rahmen und können die Arbeit nicht ersetzen, aber sie sollen diese in transparenter und berechenbarer Weise ermöglichen und dabei die Lebenswirklichkeit, in der und auf die bezogen wir Evangelische Jugend gestalten wollen, im Blick behalten.

Darum verbindet sich mit der Satzung und ihren Ordnungen die Hoffnung, dass sie die Arbeit fördern. Das gilt sowohl für die Schwerpunktsetzung außerschulischer Bildung mit Kindern und Jugendlichen als auch für die gemeinsame Zielsetzung, durch die Vielfalt der Mitglieder der aej und ihrer Arbeit jungen Menschen das Evangelium nahezubringen.

Hannover, im Februar 2008
Mike Corsa
Generalsekretär

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