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27.11.2015 14:16 Alter: 244 days

Diakonie und Evangelische Jugend können 900 zusätzliche Plätze mit Bundesfreiwilligen besetzen


Versorgung von Geflüchteten in Stuttgart. Foto: Flickr/Landeshauptstadt Stuttgart | (CC BY-NC 2.0)

Unter der Maßgabe auch dieses Sonderprogramm als Bildungs- und Orientierungszeit umzusetzen, hat der Bund insgesamt 10.000 zusätzliche Plätze bewilligt.

Ziel des Sonderprogramms ist es, die Arbeit für Geflüchtete zu unterstützen sowohl durch den Einsatz von Freiwilligendienstleistenden in diesem Arbeitsfeld als auch durch die Möglichkeit für geflüchtete Menschen sich im Rahmen eines Freiwilligendienstes zu engagieren. Ab Dezember können sich Interessierte - auch Asylberechtigte und Asylbewerberinnen und -bewerber, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist - um Plätze im Freiwilligendienst mit Bezug auf die Arbeit für Geflüchtete bewerben.

Im Bundesfreiwilligendienst erhalten Freiwillige ein Taschengeld von rund 350 Euro monatlich und zum Teil kostenlose Verpflegung und Unterbringung. Bewerberinnen und Bewerber müssen zu Beginn des Dienstes mindestens 18 Jahre alt sein. Eine Altersbeschränkung nach oben besteht nicht.

Das Zusatzprogramm im Bundesfreiwilligendienst ist bis Ende 2018 befristet. Der Bund stellt dafür nach Angaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ab 2016 jährlich 50 Millionen Euro zur Verfügung.

Informationen zum Bundesfreiwilligendienst in Diakonie, Evangelischer Jugend und Kirche sowie Ansprechpersonen für Bewerbungen finden sich unter: www.ev-freiwilligendienste.de. 


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