Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Jugend in Beziehungen, hier: Familie

Familie am Strand
Foto: Koffiemetkoek / flickr.com

Neben den Gleichaltrigen bzw. den sogenannten „peers“ sind die familiären Beziehungen zu Eltern, Geschwistern und oft auch zu den Großeltern von zentraler  und dauerhafter Bedeutung.

Die familialen Konstellationen differenzieren sich zunehmend aus. Neben der „klassischen“ Form des Aufwachsens bei einem Ehepaar und – statistisch – zumeist mit einem Geschwisterkind – nehmen andere, alternative Formen wie Alleinerziehendenhaushalte, nicht-eheliche Paargemeinschaften, Familien mit Scheidungshintergründen, auch homosexuelle Paare mit Adoptivkindern zu.

Ganz unabhängig von der Form ist die Familie die primäre Lebenswelt von Kindern und die zunächst entscheidende Bildungsressource. Elementare Fähigkeiten, Wertorientierungen und soziale Kompetenzen werden in der Familie erworben und eingeübt.

In den letzten Dekaden hat sich die Funktion von Eltern als Berater, Unterstützer und als Vertrauenspersonen bzw. Gesprächspartner(innen) aus der Sicht von Jugendlichen gravierend verbessert.

Geschwisterbeziehungen bilden eine besondere Ressource für die gelingende Aneignung von Welt und die Entwicklung des Sozialverhaltens.

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