Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Gottesdienst und Jugendgottesdienst

Jugendgottesdienst
Foto: Obstschale/flickr.com

Gottesdienste gelten als das Zentrum des Gemeindelebens. Jugendliche erleben den normalen Gemeindegottesdienst oft als befremdlich und lebensfremd: Er hat mit ihrem Leben und ihrer Kultur wenig zu tun. Ihre Lebensfragen werden nicht thematisiert und schon gar nicht beantwortet. Es sind nicht ihre Lieder, die dort gesungen werden und sie treffen nicht auf ihre Freunde und Freundinnen. Nach den Pflichtgottesdiensten in der Konfirmandenzeit tauchen Jugendliche daher im Gemeindegottesdienst selten wieder auf.

Gottesdienste prägen aber nicht nur die Erfahrungen mit Kirche und die Kirchenbindung nachhaltig; sie prägen auch die religiösen und geistlichen Erfahrungen und Bindungen.

Kirche und speziell evangelische Jugendarbeit reagieren auf die berechtigte Kritik von Jugendlichen. Neben den generellen Ansätzen, Gottesdienste mit größerer Lebensnähe, theologischer Elementarisierung und stärkerer geistlicher Erfahrungsdichte zu gestalten, gibt es zwei Grundmuster, die Jugendliche und ihre Lebenswelten stärker berücksichtigen:

  • Junge Menschen nehmen auf die Gestaltung des Gemeindegottesdienstes Einfluss durch aktive Beteiligung und ihre inhaltliche und kulturelle „Handschrift“.
  • Die Feier spezieller Jugendgottesdienste, die inhaltlich, methodisch und ästhetisch auf die Zielgruppe „Junge Menschen“ abgestimmt sind. Ähnliches gilt für die Feier spezieller Kindergottesdienste.
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