Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Inklusion in der Kinder- und Jugendhilfe

Pappschild: Norm mich nicht voll!
Foto: Flickr/ubiquit23

„Wie sollen Menschen mit Behinderung denn bei der Feuerwehr aktiv werden?“ so könnte fragen, wer noch nicht über Inklusion nachgedacht hat. Mit der Aktion „Unsere Welt ist bunt“ zeigt die Deutsche Jugendfeuerwehr, dass Inklusion in allen Bereichen der Gesellschaft notwendig und möglich ist. Dabei ist es gelungen, Jugendfeuerwehren für Menschen mit Handicaps zu sensibilisieren und Barrieren - vor allem in den Köpfen - zu überwinden.

Aus Sicht des Bundesjugendkuratoriums geht von dieser Aktion wie von anderen gelungenen Praxisbeispielen auch ein entscheidender Impuls für die Verwirklichung von Inklusion in der Jugendverbandsarbeit aus. In seiner Stellungnahme zum Thema Inklusion macht das Bundesjugendkuratorium deutlich, dass Inklusion und die Debatte darüber nicht auf den Bereich der Schule beschränkt werden dürfen. Eine institutionsfixierte Auseinandersetzung müsse der Orientierung an Kindern und Jugendlichen weichen. Das, so das Beratungsgremium der Bundesregierung, bedeute zuallererst, Kinder und Jugendliche „in ihren jeweiligen und vielfältigen Besonderheiten zu beteiligen und zu fördern.“ Die Stellungnahme ist eine wichtige Grundlage und Argumentationshilfe für die Debatte über das Gelingen und die Verwirklichung inklusiver Kinder- und Jugendarbeit.

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