Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Gruppenarbeit

Gruppenarbeit
Foto: Solar Decathlon/flickr.com

Die kontinuierliche Gruppe ist seit langer Zeit die zentrale Arbeitsform evangelischer Kinder- und Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche treffen sich in ihrer Gruppe mit Gleichaltrigen bzw. mit Leuten, die ähnliche Interessen haben und die für sie interessant sind.

Das Attraktivste ist für Kinder und Jugendliche die Gemeinschaft, die sie hier erleben: Eine Gemeinschaft, in der sie sich wohlfühlen, in der sie ernst genommen werden und wo sie Menschen finden, auf die sie sich verlassen können. Ein wesentliches positives Kriterium ist für Kinder und Jugendliche ebenso, dass sie in einer Gruppe einen Raum zur Selbstentfaltung und zur aktiven Mitgestaltung haben.

Selbstverständlich muss auch das Angebot stimmen: Auf Dauer ist eine Gruppe für junge Menschen nur attraktiv, wenn das inhaltliche Angebot zu ihren Bedarfslagen passt. Die Evangelische Jugend bietet hier eine breite Palette von Formen und Inhalten.

Die zentralen Gestaltungsformen von Gruppenarbeit haben sich allerdings in den letzten Dekaden deutlich verändert: Von der inhaltsorientierten Programmgruppe über die Beziehungsgruppe mit ihrem Fokus auf Beziehungsarbeit hin zur Aktiv- bzw. Handlungsgruppe. Es wird spannend zu sehen, welche Chancen und welche Formen die Gruppenarbeit zukünftig in der Evangelischen Jugend haben wird.

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Die Gruppe
Aufsatz, Mike Corsa, Michael Freitag, 2009

Örtliche Jugendgruppen
Auszug aus: Rat der EKD (Hrsg.), Kirche und Jugend. Lebenslagen – Begegnungsfelder – Perspektiven
Gütersloh 2010, Mitautor: Michael Freitag

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