Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Initiativen und Projekte

flickr: von malin 156

Aktiv werden gegen Extremismus gehört zum christlichen Selbstverständnis der Evangelischen Jugend. Die aej und ihre Mitglieder unterstützen die Basis dabei durch Materialien und Arbeitshilfen. Sie bündeln die Aktivitäten vor Ort um anderen Mut zur Nachahmung zu machen.

 

 

 

Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus - aktiv für Demokratie und Menschenrechte (BAGKR)

Die „Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus – aktiv für Demokratie und Menschenrechte“ (BAGKR) ist ein Zusammenschluss von Initiativen, Organisationen und Arbeitsgruppen. Sie will mit ihrer Arbeit gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Homophobie, Islamophobie, Etabliertenvorrechte, klassischer Sexismus, Abwertung von Menschen mit Behinderungen, Abwertung von Obdachlosen, Abwertung von Langzeitarbeitslosen) innerhalb und außerhalb der Kirchen benennen, ihnen konstruktiv entgegentreten und sie überwinden.

Die BAGKR versteht Kirche als Ort, an dem die Liebe Gottes zu dem Volk Israel und durch Jesus Christus zu den Völkern der Welt verkündet und gelebt wird. Sie ist damit auch ein Ort des genuinen Widerstandes gegen nationalistische, antisemitische sowie fremdenfeindliche und rassistische Weltbilder.

 

Nächstenliebe braucht Klarheit!

Als Christinnen und Christen bezieht die Evangelische Jugend klar zu diesen rechtsextremen Vorstößen Stellung, denn sie fordern das christliche Menschenbild heraus, wie es in unseren Gruppen, Verbänden und Gemeinden geglaubt und gelebt wird. Am klarsten wird dies dadurch, dass Jesus Christus für alle Menschen am Kreuz gestorben ist. Daher hat kein Mensch das Recht sich über den anderen zu stellen. Jeder Mensch hat die unverfügbare gottgegebene Würde. Alle Ideologien und Haltungen, die Menschen diesen Wert und diese Würde aberkennen, lassen sich mit dem christlichen Glauben nicht vereinbaren. Menschenverachtende Überzeugungen, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus haben in der Evangelischen Jugend keinen Platz. Sie tritt ein für Freiheit, Demokratie, die Einhaltung der Menschenrechte, Toleranz und Akzeptanz, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Solidarität und Gewaltlosigkeit.

 

 

101 Projektideen gegen Rechtsextremismus

Diese Ausgabe von "101 Projektideen gegen Rechtsextremismus" ist eine aej-Sonderausgabe im Rahmen der Initiative gegen Rechtsextremismus, in Kooperation mit der Gewalt Akademie Villigst. Alle Rechte liegen bei der Gewalt Akademie Villigst. Sie kann als gedrucktes Werk zum Preis von € 5 pro Stück bestellt werden:

Gewalt Akademie Villigst; Haus Villigst; 58239 Schwerte
E-Mail: netzwerk(at)afj-ekvw.de ; Tel.:02304 755190; Fax: 02304 755248

 

 

Auf Dich kommt es an!

Ideen für eine menschenfreundliche und zukunftsfähige Gesellschaft

„Auf Dich kommt es an!“ hieß der Ideenwettbewerb, den die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland e. V. (aej) 2001 ins Leben rief. 

Die Vielfalt der teilnehmenden Projekte war der Anstoß für diese Publikation. Anhand von 20 kurzen Projektbeschreibungen zeigt sie, wie vielfältig und kreativ sich junge Menschen aus der Evangelischen Jugend gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus einsetzen. Die ausgewählten Projekte spiegeln die große Bandbreite der Aktivitäten wider.

Ein Ziel dieser Publikation ist es junge Menschen anzuregen, sich mit diesen Themen auseinander zu setzen. Sie will erste Anregung für eine Projektplanung sein und bietet Adressen, an die Interessierte sich wenden können.  

Im Rahmen der „Dekade zur Überwindung von Gewalt“, die der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) für die Jahre von 2001 bis 2010 ausgerufen hat, setzt die aej durch die aktive Auseinandersetzung mit der Angst vor und der Gewalt gegen den Fremden ein Zeichen für ein friedvolles und tolerantes Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller Prägungen.

 

 

Nutze den Raum

Zum Kampf gegen rechts gehört auch, eine eigene Meinung zu haben – und diese auch durch eine Wahl zum Ausdruck zu bringen.

"Nutze den Raum!" - Videoclips werben für Beteiligung an der Bundestagswahl 

Ein Quadratmeter Deutschland – die Wahlkabine – steht im Mittelpunkt der evangelischen Initiative „Nutze den Raum“ für die Beteiligung von Jung- und Erstwähler(inne)n an der Bundestagswahl. In vier Videoclips nutzen junge Menschen die Wahlkabine jeweils auf ihre eigenwillige Art.

Unter www.nutze-den-raum.de können die Videoclips heruntergeladen werden. Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej), die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) und die Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung zeichnen gemeinsam für die Spots verantwortlich.

„Wer in einer Demokratie leben will, muss bereit sein sich einzubringen – und das fängt mit der Teilnahme an den Wahlen an“, so Mike Corsa, Generalsekretär der aej. Das Ansehen der Parteipolitik sinke bei jungen Menschen seit 15 Jahren kontinuierlich. „Die Stärken einer demokratischen Gesellschaft – Toleranz, persönliche Freiheit und Entfaltungsmöglichkeiten – werden sehr geschätzt. Die Spots machen deutlich, dass Wählen und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zusammengehören.“

Nutze den Raum

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