Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Nationaler Integrationsplan

Foto: Foto-DVD „Blickwinkel“ des DBJR

Der Nationale Integrationsplan von 2007 ist ein Gesamtkonzept für Integrationspolitik in der Bundesrepublik. Er wurde von Bund, Ländern und Kommunen gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteur(inn)en erarbeitet. In den Projektgruppen waren unter anderem die Evangelische Kirche Deutschland (EKD), der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) und verschiedene Migrant(inn)enorganisationen vertreten.

Der Nationale Integrationsplan beinhaltet über 400 Maßnahmen und Selbstverpflichtungen der Akteure(innen). In regelmäßigen Abständen werden Fortschrittsberichte zum Stand der Umsetzung veröffentlicht.

Beiträge der Jugendverbände

Die Mitgliedsorganisationen des DBJR, darunter die aej, verpflichten sich im Nationalen Integrationsplan, Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund verstärkt in ihre Angebote einzubeziehen und Vereine junger Migrant(inn)en in Dachstrukturen einzubinden. Der DBJR, die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) und die aej haben in Positionspapieren Inhalte des Nationalen Integrationsplans konkretisiert.

Aktuelle Entwicklungen

Ende 2011 wurde der Nationale Aktionsplan Integration veröffentlicht, der von den weitgehend gleichen Akteur(inn)en erarbeitet wurde. Er soll den Nationalen Integrationsplan konkretisieren und beinhaltet Maßnahmen und verbindliche Zielvorgaben in 11 unterschiedlichen Themenfeldern. Der Erfolg soll dadurch messbar gemacht werden.

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