Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

FSJ beim Verein "Deutsche Jugend aus Russland e.V." - Ein Videoportrait

Gabriel (22) macht ein FSJ beim Verein "Deutsche Jugend aus Russland". Er hilft Jugendlichen dabei, ihren Alltag besser auf die Reihe zu kriegen - ob es um Hausaufgaben geht, ums Bewerben oder Stress mit anderen. Sein Freiwilligendienst ist ebenfalls über das Projekt "Engagiert statt abgehängt" zustande gekommen.

Infos über "Deutsche Jugend aus Russland e.V.": www.djr-stuttgart.org

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Umut Güzel ist der Allererste - Ein Portrait eines jungen Freiwilligen mit Migrationshintergrund

Foto: Laura Schlegel

Seminare planen, Artikel für die Website schreiben, Jugendleiter(innen) treffen - die Aufgaben in einem Jugendverband sind vielfältig. So auch bei der Alevitischen Jugend in Dortmund, wo Umut ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) leistet. Und damit ist er der Allererste, der das in diesem Verein macht. Sein Fazit nach den ersten Wochen: "Ich würde ein FSJ jedem raten. Man lernt viel und bekommt zugleich Zeit zum Nachdenken über die eigene Zukunft." Weiterlesen >>

Vom Freiwilligen zum stellvertretenden Vorsitzenden

Foto: Amaro Drom e.V.

Der aus Mazedonien stammende Merdjan Jakupov war vor einigen Jahren selbst FSJ'ler, heute koordiniert er die Jugend- und Freiwilligenarbeit bei Amaro Drom e.V., einem interkulturellen Verband junger Roma und Nicht-Roma. Im Interview erzählt er von seinen Aufgaben bei der Jugendorganisation und dem guten Gefühl, etwas bewegen zu können. Er sagt: "Ich denke, es ist erstmal wichtig, noch mehr Infos über FSJ und BFD in den Schulen zu verteilen. Man sollte die Jugendlichen neugierig auf diese Arbeit machen." Weiterlesen >>

Freiwilligendienst: Ein Pluspunkt für junge Menschen mit Migrationshintergrund

Umut Güzel macht bei der Alevitischen Jugend
in Dortmund ein FSJ (Foto: Laura Schlegel)

Mit dem Projekt "Engagiert statt abgehängt" will die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund für einen Freiwilligendienst gewinnen. Projektleiterin Katharina Kühnle erzählt im Interview, wie das gemacht wird, wo die Probleme liegen und warum ihre Arbeit wichtig ist. Das Interview führte Laura Schlegel für www.zivil.de

Warum ermutigen Sie Jugendliche mit Migrationshintergrund dazu, ein FSJ zu machen?
Ein Drittel der unter 26-Jährigen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund. Die evangelischen Freiwilligendienste und wir als Evangelische Jugend können nicht einfach sagen, dass wir uns für all diese jungen Leute nicht interessieren. Fakt ist aber: Jugendliche mit Migrationshintergrund sind in allen Arten des Freiwilligendienstes unterrepräsentiert. Es ist wichtig, dass auch die außerschulische Bildung, zu denen das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ganz klar dazu gehören, für alle Jugendlichen geöffnet wird.

Was genau haben diese Jugendlichen davon?
Das ist wie bei allen anderen Freiwilligen auch. Man lernt soziale Kompetenzen im Umgang mit den Kollegen. Dann gibt es natürlich die Seminare, auf denen sich die Jugendlichen weiterbilden können. Und man sammelt die erste Arbeitserfahrung. Oft sind die Eltern dieser Jugendlichen sehr bildungsorientiert. Sie wollen, dass ihre Kinder möglichst schnell eine gute Ausbildung haben. In diesen Fällen wird nicht immer anerkannt, wenn der Jugendliche direkt nach der Schule eine Orientierungszeit braucht. Und es ist auch nicht bekannt, dass ein FSJ im Lebenslauf bei zukünftigen Arbeitgebern ein Pluspunkt ist. Auf der anderen Seite wissen viele Familien gar nicht, dass es sowas wie ein Freiwilligenjahr gibt. Freiwilligendienste sind unter Migranten sehr unbekannt.

Wie wollen Sie das ändern?
In unserem Projekt geht es darum, Freiwilligenplätze in Migrantenjugendorganisationen zu schaffen - mit der pädagogischen Unterstützung eines evangelischen Trägers. In der Praxis läuft das dann zum Beispiel so: Wir von der aej fragen die Islamische Jugend in Bayern an, ob sie schon mal darüber nachgedacht haben, eine FSJ-Stelle einzurichten. Wenn die Migrantenjugendorganisation Interesse hat, stellen wir den Austausch mit den Freiwilligen Sozialen Diensten Südbayern her, falls dieser Kontakt nicht ohnehin schon besteht. Der evangelische Träger übernimmt dann die Seminare und berät bei der Einrichtung der Stelle.

Lesen Sie das ganze Interview bei zivil.de

Dieses Projekt wird aus Mitteln der Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gefördert.

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