Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

#aejVsCorona

Entwicklungen in der Kinder- und Jugendpolitik

Kinder- und Jugendpolitik

Derzeit bringen Bund und Länder viele Gesetzespakete zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auf den Weg oder beschließen sie in Eilverfahren. Zusammen mit ihren Partnerorganisationen, wie etwa dem DBJR, setzt sich die aej für junge Menschen und eine gesicherte Arbeit der Jugendverbände und Jugendringe ein. Informationen, Beschlüsse und Forderungen dazu, stellen wir hier zur Verfügung.

Der Bundestag und der Bundesrat haben Ende März ein umfangreiches Gesetzespaket mit aktuellen Änderungen aufgrund der Corona-Pandemie verabschiedet - u.a. das „Sozialdienstleister-Einsatzgesetz“ (SodEG). Die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit fallen nach den Ausführungen zu SodEG des BMAS (FAQ zum Sozialdienstleister-Einsatzgesetz) nicht unter diese Verordnung. Jugendpolitisch heißt es in den kommenden Wochen auf allen Ebenen aktiv zu bleiben! Es bedarf weiterhin flächendeckende Anerkennung der Förderfähigkeit beispielsweise von Stornogebühren und Aus¬fallhonoraren. Die Absagen von Maßnahmen führen teilweise zu sehr hohen Stornokosten von Unterkünften, Busunternehmen etc. Hinzukommt, dass die vereinbarten oder vorgeschriebenen Eigenleistungen, derzeitig nicht erbracht werden können, weil die Erwirtschaftung von Ei-genmittel bzw. Drittmittel nicht möglich ist. Die Kinder- und Jugendarbeit muss abgesichert und erhalten bleiben. Dass bedeutet, dass es direkte Absprachen und Vereinbarungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen und verlässliche Zusagen geben muss. Als aej empfehlen wir den Kontakt zu den derzeitigen Fördergebern (i.d.R. Jugendämter, Jugendministerium) zu suchen und zu prüfen, welche Informationen der jeweilige Landesjugendring und/oder das Landesjugendministerium über Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen.

 

Evangelische Jugend

aej | Kinder und Jugendliche müssen raus aus der Warteschleife - Ein Statement von aej-Generalsekretär Mike Corsa

ejh | Gummitwist per Videochat? Kinder haben Rechte!

AEJSH | Evangelische Jugendverbände in Schleswig-Holstein sehen durch die Einschränkungen aufgrund Sars-CoV-2 (Coronavirus) die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen vernachlässigt und ihre Entwicklung gefährdet.

EJP | Evangelische Jugend Pfalz fordert Landesregierung zur Ermöglichung von Jugendarbeit auf

 

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

+++ Aktualisierte Fassung, 5.5.2020 +++
FAQ  - Häufige Fragen zum Gesetz über den Einsatz der Einrichtungen und sozialen Dienste zur Bekämpfung der Coronavirus SARS-CoV-2 Krise in Verbindung mit einem Sicherstellungsauftrag

 

DBJR

Juleica: Ausnahmeregelungen für die Krisenzeit - Einheitliches Verfahren für das Jahr 2020 regelt u. a. Ausbildungs- und Fortbildungsverfahren sowie die Gültigkeit der Juleica.

Kinder und Jugendliche spielen mit ihren Bedarfen und Sorgen in den derzeitigen Debatten kaum eine Rolle. Als Gesellschaft müssen wir dringend darüber reden, wie Kinder und Jugendliche in dieser Krise gestärkt werden können, fordert der DBJR-Vorstand.

Gemeinnütziger Sektor fordert Solidarität - Nicht nur Sofort-Hilfe für die Wirtschaft

Zum Umgang mit der Corona-Situation

Gemeinsame Herausforderungen der Kinder- und Jugendarbeit in Krisenzeiten

Jugendpolitik im Ausnahmezustand - DBJR-Position mit dem Fokus der Interessensvertretung

 

Bundesnetzwerk Kinder- und Jugendarbeit

Statement des des Sprecher*innenkreises: Junge Menschen brauchen Erlebnis- und Begegnungsräume - Kinder- und Jugendarbeit ist auch in Corona-Zeiten unverzichtbar. 

 

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)

Jugendverbände: ein wichtiger Teil von Zivilgesellschaft – auch in Zeiten einer Pandemie

 

Bundesjugendkuratorium

Unterstützung von jungen Menschen in Zeiten von Corona gestalten! Kinder- und Jugendpolitik ist gefordert!
Im aktuellen Zwischenruf spricht sich das Bundesjugendkuratorium für eine aktive Kinder- und Jugendpolitik aus, die in der derzeitigen Krise für junge Menschen und mit ihnen sowie ihren Familien einen kinder- und jugendgerechten Alltag ermöglicht und organisiert.

 

Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)

Wenn Kümmerer*innen selbst Hilfe brauchen... Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Kinder- und Jugendhilfe
Ein Zwischenruf der AGJ

 

Robert-Koch-Institut (RKI)

Epidemiologisches Bulletin "Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen – Überlegungen, Entscheidungsgrundlagen und Voraussetzungen"
Focus: Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für das Kindes- und Jugendalter

Hilfsangebote bei sexuellem Kindesmissbrauch

Finanzielle Sorgen, Ausgangsbeschränkungen und die Schließung von Kitas, Schulen und anderer fürsorgender Infrastruktur aufgrund der Corona-Krise lassen einen Anstieg häuslicher und familiärer Gewalt befürchten. Die Kampagne „Kein Kind alleine lassen“ des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) informiert und gibt praktische Hilfen an die Hand.

Alle Infos zur Kamapgne „Kein Kind alleine lassen“ gibt es unter www.deine-playlist-2020.de. Zudem gibt es unter www.deine-playlist-2020.de/erwachsene.php konkrete Handlungsmöglichkeiten und Materialien wie Flyer und Plakate zum Download, Ausdrucken und Verteilen und Tipps zum Verbreiten der Kamapge. #KeinKindAlleineLassen.

Zur Situation geflüchteter Menschen

Geflüchtete Menschen in Gemeinschaftsunterkünften sind in der Corona-Krise besonders gefährdet. Wir haben eine Übersicht der aktuellen Lage zusammengestellt, mit Positionen, Berichten und Inititaiven:
Situation geflüchteter Menschen während Corona-Krise

Als Interessensvertretung von Kindern und Jugendlichen machen wir als Evangelische Jugend auf die Situation von geflüchteten Menschen in Deutschland in der Coronakrise aufmerksam. Wir fordern besondere Unterstützungsleistungen für einen gleichberechtigten Umgang für alle Menschen.
Das Recht auf Schutz vor Corona für alle!

An den europäischen Außengrenzen wie der türkisch-griechischen Grenze und auf den ägäischen Inseln brauchen Menschen dringend Hilfe. Die Lage in den Camps ist katastrophal und untragbar. Durch die Corona-Pandemie verschärfen sich die Bedingungen des Zusammenlebens täglich.
JETZT: Flüchtlingslager evakuieren und Schutz vor Corona schaffen

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