Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Der Ökumenische Kreuzweg der Jugend 2017

Dieser Jugendkreuzweg ist so interaktiv mit jungen Menschen wie selten zuvor. In seiner Entstehung, mit seinen Medien und in seinen Inhalten ist er mit ihnen unterwegs, ihren Fragen, ihren Blicken, den Kreuzen unserer Welt und wie sie sie sehen.

Die Bilder des diesjährigen Kreuzwegs entstammen ursprünglich einem Projekt mit Jugendlichen. Stencil Art ist die Kunstform der Bilder, bei der zunächst Schablonen mit Motiven aus Pappe oder z.B. Kunststoff geschnitten werden. Diese werden dann etwa mit Farbsprühdosen oder Ölkreide aufgebracht. Das hat eine doppelt faszinierende Wirkung: Jedes Bild ist damit wiederholbar und trotzdem wieder völlig einzigartig. Ihr Ort ist am besten öffentlicher Raum, Stencil ist echte Straßenkunst. Und sie ist «prophetisch»: ihr Anliegen ist meist soziale Kritik oder Bestätigung, das, was einfach mal gesagt oder gesehen werden muss. Das ist Kreuzweg, der für seine Btschaft einsteht.
Die Ideen von Stencil Art finden sich im Titel des Kreuzwegs, aber auch in seiner Gestaltung wieder. Auch die Inhalten und Materialien, Texte, Lieder des Kreuzwegs und die Nutzungsmöglichkeiten orientieren sich an der Stencil Art.

Doch nicht nur die Kunstform ist neu, es gibt noch mehr:

  • Erstmals sind die Texte ergänzt durch Impulsfragen und O-Töne aus einem Interaktiven Gottesdienst für Jugendliche, den wir beim Katholikentag in Leipzig gefeiert haben.
  • Erstmals wird es zu jeder Station auch Filmclips geben, die von Youtubern als Dialog mit den Bildern entwickelt wurden.
  • Erstmals gibt es zwei speziell für diesen Jugendkreuzweg entstandene Musikoptionen zur Auswahl: zwei verschiedene Stile, zwei verschiedene Interpretationen des Kreuzwegkonzepts.
  • Erstmals wird der Kreuzweg auch als App verfügbar sein, die sowohl das Gruppengebet ermöglicht als auch, die Materialien für sich ganz persönlich als GebetsApp mitzunehmen – mit Bildern, Musik, Texten und Filmeinbindung.

Informationen und Medien

Alle Informationen, Hintergründe, Materialien, Bilder und Medien finden Sie auf der Website des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend unter www.jugendkreuzweg-online.de.

Die Bilder 2017

 

Hintergrund

Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden gehört der Ökumenische Kreuzweg der Jugend heute zu den größten ökumenischen Jugendaktionen.

Die Geschichte des Jugendkreuzweg begann 158 beim Katholikentag in Berlin als „Gebetsbrücke“ zwischen jungen katholischen Christinnen und Christen in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR; seit 1972 wird er ökumenisch gebetet.

Auch in den Niederlanden, Österreich und den deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen.

Die unterschiedlichsten Künstler haben den Kreuzweg bisher bildnerisch mitgestaltet - mit Fotos, mit Gemälden, mal klassisch, mal provokant, mal gegenständlich, mal abstrakt. Aber immer so, dass sich jede und jeder Einzelne mit dem eigenen Glauben auseinandersetzen kann.

Denn das will der Ökumenische Jugendkreuzweges: Ermuntern, Jesus nachfolgen auf seinem Leidensweg und seine Spuren entdecken im eigenen Lebensweg.

Die Träger des Jugendkreuzwegs sind die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej).

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