Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

#immerandersweiter

Bericht über die Lage der jungen Generation und die evangelische Kinder- und Jugendarbeit.

Vorgelegt der 5. Tagung der 12. Synode der EKD, vom 11. bis 14. November 2018 in Würzburg.

 

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#immerandersweiter - Schon der Titel des aktuellen Berichts über die Lage der jungen Generation und die evangelische Kinder- und Jugendarbeit signalisiert, dass evangelische Kinder- und Jugendarbeit in einer Zeit schneller gesellschaftlicher und kultureller Entwicklungen sich ebenfalls verändert und verändern muss. Will sie Kinder und Jugendliche mit dem Evangelium und den daraus folgenden politischen und pädagogischen Konsequenzen unter gegenwärtigen Bedingungen erreichen, wird sie immer neue Ideen und Konzepte entwickeln, mit frischen Ausdrucksformen, neuen Methoden und zeitgemäßen Kommunikationsformen. Sie gestaltet sich „immer anders“ – aber ohne Inhalts- und Substanzverlust: Was die evangelische Kinder- und Jugendarbeit bewegt und ausmacht, bleibt auch „weiter“ ihr Zentrum. Und die vielen Kinder und Jugendlichen, die mitmachen, sich beteiligen und kirchliche Angebote und Räume für ihr Leben brauchen, ermutigen zum „weitermachen“.

Der Bericht entfaltet ein Panorama des Aufwachsens junger Menschen im Alter von 6 – 18 Jahren mit ausgewählten Zugängen zu Lebenskontexten von jungen Menschen – Familie, Freundschaftsgruppen, Schule und zivilgesellschaftliche Organisationen. Er legt im ersten Kapitel weiterhin einen Schwerpunkt auf zentrale Fragen, die das Leben junger Menschen bestimmen: Individualisierung und Globalisierung, Migration und Inklusion und natürlich die digitale Transformation der Gesellschaft.

Das zweite Kapitel widmet sich der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit als ein eigenständiges, von Kindern und Jugendlichen wesentlich bestimmtes kirchliches Handlungsfeld – in der Gemeinde aber auch in eigenständigen Formen von kirchlichen Werken und Verbänden. Die Autoren gehen bei der Betrachtung der Realität kritisch mit der Frage um, welche Bedeutung evangelischen Kinder- und Jugendarbeit angesichts der der vielfältigen Angebote auf dem Markt der Weltdeutungen, der Vielzahl an Möglichkeiten, Freizeit zu gestalten und der zeitlichen Ausweitung von Schule hat und haben kann. Immerhin – und somit die erste Duftmarke – handelt es sich bei der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit noch immer um ein relevantes Begegnungsfeld von Kirche und junger Generation. Einzelne Zugänge werden mit sehr unterschiedlichen Beispielen aus der Praxis unterlegt.

Ein drittes, kurzes und zugespitztes Kapitel konzentriert sich auf Herausforderungen und Perspektiven im Horizont von Kinder- und Jugendarbeit, macht dabei aber deutlich, dass die Kirche auf ihren unterschiedlichen Organisationsebenen eine Verantwortung für evangelische Kinder und Jugendarbeit hat, damit sie die Herausforderungen annehmen und positiv bewältigen kann.

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