Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Der Ökumenische Kreuzweg der Jugend 2020

ICON

... ist eine Begegnung mit dem Antlitz Christi und der Frage nach der Beziehung zu der Person Jesus Christus im eigenen Leben.

Das Titel- und Endbild zeigt eine einnehmende Ikone, die auf das Schweißtuch von Manoppello zurückgeht, das sog. Mandylion. Die Bilder der Kreuzwegstationen entstammen einem der äußerst seltenen Ikonenkreuzwege.

ICON hat sieben Stationen, so wie es für den Jugendkreuzweg Tradition ist.
Dafür wurden die Stationen ausgewählt, die zum gemeinsamen apostolischen Glaubensbekenntnis gehören. Aus Icons, den auch in den Social-Media-Welten fast allgegenwärtigen Symbolen, Grafiken, zu Bildern verdichteten Zeichensystemen, entsteht dabei im Jugendkreuzweg von den Ikonen der Kreuzwegstationen eine Brücke zu eigenen Lebenssituationen.

ICON ist traditionell und aktuell, spirituell und gesellschaftspolitisch zugleich profiliert. Er ist ein Erfahrungskreuzweg, ästhetisch, inhaltlich und in der Verbindung aus beidem: Ikonen sind gemalte Glaubensbekenntnisse, die durch die Icons an Erfahrungen in der eigenen Lebenswirklichkeit andocken. ICON macht sich mit uns auf den Weg zur Freundschaft mit Jesus Christus, dem wahren Selfie Gottes – denn durch die Freundschaft mit Ihm werden uns Erlösung und Freiheit geschenkt.

Die Musik in ICON eröffnet zwei Optionen, die Möglichkeit einer Anhör-/Mitsingvariante wie auch die einer instrumentellen Untermalung, auch für den eigenen Gesang. Die vielfältigen Materialien wie Material- und Teilnahmehefte, Plakate, Präsentationen, Noten u.v.m. wurden von einem ökumenischen Redaktionsteam gemeinsam entwickelt.

Aus den Inhalten entsteht ein kompletter Vorschlag zur Gestaltung eines Kreuzweg-Gebetes. Zugleich gibt es viele Möglichkeiten, Anregungen und Optionen, um daraus Eigenes entstehen zu lassen: einen eigenen Gottesdienst, eine Gebetsreihe quer durch die Passionszeit, eine Veranstaltungsreihe von Freitagsgebeten, liturgische Nächte, Uni- oder Schulgottesdienste oder Exerzitien im Laufe des Jahres.

Auch die Texte laden zum kreativen Umgang ein, können kreativ bearbeitet, verlängert oder gekürzt und an die Situationen, Lebenskontexte und Gebetsanliegen der Gruppe angepasst werden.

Informationen und Medien

Alle Informationen, Hintergründe, Materialien, Bilder und Medien finden sich auf der Website des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend unter www.jugendkreuzweg-online.de.

Hintergrund

Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden gehört der Ökumenische Kreuzweg der Jugend heute zu den größten ökumenischen Jugendaktionen.

Die Geschichte des Jugendkreuzweg begann 158 beim Katholikentag in Berlin als „Gebetsbrücke“ zwischen jungen katholischen Christinnen und Christen in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR; seit 1972 wird er ökumenisch gebetet.

Auch in den Niederlanden, Österreich und den deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen.

Die unterschiedlichsten Künstler haben den Kreuzweg bisher bildnerisch mitgestaltet - mit Fotos, mit Gemälden, mal klassisch, mal provokant, mal gegenständlich, mal abstrakt. Aber immer so, dass sich jede und jeder Einzelne mit dem eigenen Glauben auseinandersetzen kann.

Denn das will der Ökumenische Jugendkreuzweg: Ermuntern, Jesus nachfolgen auf seinem Leidensweg und seine Spuren entdecken im eigenen Lebensweg.

Die Träger des Jugendkreuzwegs sind die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej).

Schriftgröße:
© Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej)