Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Rechtspopulist*innen entgegentreten - zum Umgang der Jugendverbände und -ringe mit der AfD

Foto: Andreas Issleib | (CC BY-NC-ND 2.0)

Der Hauptausschuss des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) hat die Position „Rechtspopulist_innen entgegentreten – zum Umgang der Jugendverbände und –ringe mit der AfD“ beschlossen. Damit macht der DBJR klar, warum er in keiner Weise mit der AfD zusammenarbeiten wird und zeigt Haltung für Demokratie, Vielfalt sowie die unantastbare Würde aller Menschen. Gleichzeitig ermutigt der DBJR seine Mitgliedsorganisationen, sich als wichtige Teile der Zivilgesellschaft ebenfalls aktiv und offen gegen Demokratiefeindlichkeit und Rechtspopulismus zu positionieren.

Diesen Schritt ist die aej nun gegangen:
Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) hat sich in seiner Sitzung am 25. Oktober 2016 den Beschluss des Deutschen Bundesjugendringes (DBJR) „Rechtspopulist_innen entgegentreten – zum Umgang der Jugendverbände und –ringe mit der AfD" einstimmig zu eigen gemacht.

Ganz praktisch beteiligt sich Evangelische Jugend schon jetzt vielerorts mit ihrer Stimme an Kundgebungen und Demonstrationen und zeigt Gesicht, für eine vielfältige, solidarische und offene Gesellschaft.

Hier den DBJR-Beschluss herunterladen >>

 

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat auf ihrer Synode 2017 den Beschluss "Rechtspopulismus als Herausforderung annehmen" verabschiedet.

Die Synode stellt fest, dass rechtspopulistische, rechtsextreme, rassistische, frauenfeindliche und völkisch-nationalistische Einstellungen in unserer Gesellschaft anwachsen und in allen gesellschaftlichen Schichten und Altersgruppen vertreten sind. Auch unter Mitgliedern der Kirchen sind solche Einstellungen anzutreffen. Die Würde eines jeden Menschen, begründet in der Ebenbildlichkeit Gottes, und das Gebot der Nächstenliebe sind unaufgebbare Grundlagen unseres Glaubens. Sie sind nicht vereinbar mit Haltungen und Ideologien, die Hass und Gewalt verbreiten und eine Ungleichheit von Menschen und daraus resultierende Ungleichbehandlungen, Ausgrenzungen und Feindschaft postulieren.

Hier kann der vollständige Beschluss nachgelesen werden.

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