Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

News

26.11.2013 12:45 Alter: 6 yrs

aej-Pressemitteilung 15/2013 Die Evangelische Jugend in Deutschland fordert, die Aufnahme von Geflüchteten solidarisch zu gestalten


Flüchtlinge auf Lampedusa. Foto Flickr/noborder network

21. bis 24. November 2013 in Berlin: 124. Mitgliederversammlung der aej
Die Evangelische Jugend in Deutschland fordert, die Aufnahme von Geflüchteten solidarisch zu gestalten

Die Situation der Flüchtlinge in Lampedusa und der nicht abreißende Strom syrischer Flüchtlinge, die in Europa Sicherheit und Schutz suchen, stellen Deutschland vor neue Herausforderungen. Als wohlhabender und wirtschaftlich starker Mitgliedsstaat kann und muss Deutschland mehr Geflüchtete aufnehmen.

Die Evangelische Jugend setzt sich für einen nach den Menschenrechten definierten, menschenwürdigen Umgang von Flüchtlingen ein. Die politisch Verantwortlichen dürfen sich ihrer Verantwortung nicht entziehen. Situationen, wie im Flüchtlingscamp auf dem Berliner Oranienplatz können durch eine verantwortungsvolle Flüchtlingspolitik vermieden werden.

Die Evangelische Jugend in Deutschland e.V. (aej) erwartet deshalb von der Bundesregierung, dass sie mehr Verantwortung für Geflüchtete übernimmt, die in Europa Schutz suchen:

  • Südliche Länder sind mit den durch regionale Krisen entstehenden Fluchtbewegungen alleine gelassen. Zu deren Entlastung fordern wir die Bundesregierung dazu auf, sich für die Reform der Dublin-Abkommen einzusetzen.

  • Wir fordern die Bundesregierung auf, deutlich mehr Geflüchtete unabhängig vom Einreiseland aufzunehmen. Es soll darauf hingewirkt werden, dass Geflüchtete in allen europäischen Ländern gerecht unter Einbezug ihrer Wünsche willkommen geheißen werden.

  • Wir fordern, dass insbesondere minderjährige Geflüchtete dem Kindeswohl angemessen betreut und bestmöglich unterstützt werden.

Oft haben Flüchtlinge in lebensbedrohlicher Lage und größter Not ihre Heimat verlassen und sind auf die Hilfe der Europäischen Gemeinschaft angewiesen. Die aktuelle Praxis der Bundesregierung entspricht nicht den christlichen und menschlichen Werten der Evangelischen Jugend.

Martin Weber
Hannover, 25. November 2013
Zeichen: 1.868

Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) ist der Zusammenschluss der Evangelischen Jugend in Deutschland. Als Dachorganisation vertritt die aej die Interessen der Evangelischen Jugend auf Bundesebene gegenüber Bundesministerien, gesamtkirchlichen Zusammenschlüssen, Fachorganisationen und internationalen Partnern. Ihre derzeit 33 Mitglieder sind bundeszentrale evangelische Jugendverbände und Jugendwerke, Jugendwerke evangelischer Freikirchen und die Kinder- und Jugendarbeit der Mitgliedskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Acht evangelische oder ökumenische Verbände, Einrichtungen und Fachorganisationen sind als außerordentliche Mitglieder angeschlossen. Die aej vertritt die Interessen von ca. 1,35 Millionen jungen Menschen.

Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Martin Weber
Otto-Brenner-Straße 9, 30159 Hannover
Telefon: 0511 1215-132, Fax: 0511 1215-232
E-Mail: martin.weber(at)evangelische-jugend.de
Internet www.evangelische-jugend.de, www.evangelisches-infoportal.de und www.jupp-der-preis.de


Schriftgröße:
InfoportalaejDie GeschäftsstellePressePressemitteilungen › Pressemitteilungen (Single)
© Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej)
Free download porn in high qualityCasting X - CastingX