Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

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12.11.2018 13:31 Alter: 34 days

aej-Pressemitteilung 5/2018 #immerandersweiter statt weiter so


Foto: aej

Bericht der aej über die Lage der jungen Generation und die evangelische Kinder- und Jugendarbeit erschienen.

#immerandersweiter – so überschreibt die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) ihren Bericht über die Lage der jungen Generation und die evangelische Kinder- und Jugendarbeit, den sie der 12. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) während deren 5. Tagung vom 11. bis 14. November 2018 in Würzburg vorlegt. Schon der Berichtstitel signalisiert, dass sich evangelische Kinder- und Jugendarbeit in einer Zeit schneller gesellschaftlicher und kultureller Entwicklungen ebenfalls verändert und verändern muss. Der Bericht beschreibt, wie sich diese Entwicklungen auf die Arbeit mit jungen Menschen auswirken und entfaltet ein Panorama des Aufwachsens junger Menschen im Alter von 6 – 18 Jahren mit ausgewählten Zugängen zu ihren Lebenskontexten in Familie, Freundschaftsgruppen, Schule und zivilgesellschaftliche Organisationen.

„Will evangelische Kinder- und Jugendarbeit die junge Generation mit dem Evangelium und den daraus folgenden politischen und pädagogischen Konsequenzen unter gegenwärtigen Bedingungen erreichen, wird sie immer neue Ideen und Konzepte entwickeln, mit frischen Ausdrucksformen, neuen Methoden und zeitgemäßen Kommunikationsformen“, umreißen die Autoren des Jugendberichts, aej-Generalsekretär Mike Corsa und Michael Freitag, aej-Referent für Theologie, Bildung und Jugendsoziologie, die zukünftigen Herausforderungen.
„Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit gestaltet sich immer anders – aber ohne Inhalts- und Substanzverlust. Was die evangelische Kinder- und Jugendarbeit bewegt und ausmacht, bleibt auch weiter ihr Zentrum. Und die vielen Kinder und Jugendlichen, die mitmachen, sich beteiligen und kirchliche Angebote und Räume für ihr Leben brauchen, ermutigen zum Weitermachen“, sind sich Corsa und Freitag sicher.

Der Bericht legt im ersten Kapitel einen Schwerpunkt auf zentrale Fragen, die das Leben junger Menschen bestimmen: Individualisierung und Globalisierung, Migration und Inklusion und natürlich die digitale Transformation der Gesellschaft. Das zweite Kapitel widmet sich der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit als ein eigenständiges, von Kindern und Jugendlichen wesentlich bestimmtes kirchliches Handlungsfeld. Die Autoren beleuchten darin gründlich verschiedene Konzeptionen, Angebote und Praxisfelder. Ein drittes, kurzes und zugespitztes Kapitel konzentriert sich auf Herausforderungen und Perspektiven im Horizont von Kinder- und Jugendarbeit, macht dabei aber deutlich, dass die Kirche auf ihren unterschiedlichen Organisationsebenen eine Verantwortung für evangelische Kinder- und Jugendarbeit hat, damit sie die Herausforderungen annehmen und positiv bewältigen kann.

In seiner Rede zur Einbringung des Berichts in die Synode zog aej-Generalsekretär Mike Corsa deshalb auch ein ganz persönliches Fazit: „Die evangelische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist für mich bis heute ein faszinierendes und inspirierendes Begegnungsfeld. Hoch engagierte junge Menschen bringen sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit ein, sprühen vor Ideen und wollen Verantwortung übernehmen, für Schöpfung, Kirche und Demokratie.“

Als aktuelle Standortbestimmung der Evangelischen Jugend richtet sich der Jugendbericht nicht nur an die EKD-Synode, sondern auch an Leserinnen und Leser in der gesamten (evangelischen) Kinder- und Jugendarbeit.

Martin Weber, aej
12. November 2018
Zeichen: 3.461

Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) ist der Zusammenschluss der Evangelischen Jugend in Deutschland. Als Dachorganisation vertritt die aej die Interessen der Evangelischen Jugend auf Bundesebene gegenüber Bundesministerien, gesamtkirchlichen Zusammenschlüssen, Fachorganisationen und internationalen Partnern. Ihre derzeit 32 Mitglieder sind bundeszentrale evangelische Jugendverbände und Jugendwerke, Jugendwerke evangelischer Freikirchen und die Kinder- und Jugendarbeit der Mitgliedskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Acht evangelische oder ökumenische Verbände, Einrichtungen und Fachorganisationen sind als außerordentliche Mitglieder angeschlossen. Die aej vertritt die Interessen von ca. 1,35 Millionen jungen Menschen.

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