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22.03.2019 10:05 Alter: 119 days

Antimuslimischer Terroranschlag in Neuseeland: CLAIM fordert stärkeres Engage-ment zur Prävention von Islam- und Muslimfeindlichkeit auch in Deutschland


Berlin, 21.03.2019 – Antimuslimischer Terroranschlag in Neuseeland: CLAIM und seine Allianz-partner fordern die Politik auf, das Engagement gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit auf ver-schiedenen gesellschaftlichen Ebenen in Deutschland zu intensivieren.

Vergangenen Freitag wurden in Christchurch (Neuseeland) terroristische Anschläge auf zwei Moscheen verübt, bei denen 51 Menschen ermordet wurden. Das Motiv der Täter war Islam- und Muslimfeindlich-keit. CLAIM und seine bundesweiten Netzwerkpartner nehmen dies am heutigen Internationalen Tag gegen Rassismus zum Anlass, um auch vor dem in Deutschland immer stärker werdenden islamfeind-lichen Klima zu warnen.

Der entsetzliche Anschlag auf muslimische Familien beim Gottesdienst in Neuseeland zeigt, welche Bedrohung von Islam- und Muslimfeindlichkeit ausgehen kann. Es wird auch deutlich, dass die Ideo-logie und ihre Netzwerke nicht vor nationalen Grenzen Halt machen. „Wir müssen das Engagement gegen antimuslimische Haltungen und gegen strukturellen Rassismus auf allen gesellschaftlichen Ebe-nen stärken", fordert Nina Mühe, Projektleiterin von CLAIM. „Wir müssen uns bewusst sein, dass anti-muslimischer Rassismus kein Phänomen ist, welches ausschließlich rechter Gesinnung zuzuordnen ist. Vielmehr ziehen sich Ressentiments durch alle Bevölkerungsgruppen – und das in ganz Europa. In Zei-ten, in denen Parteien europaweit Islamfeindlichkeit zu einem Teil ihres Parteiprogramms machen, wird diese zu einem Einfallstor für Rechtspopulisten und Rechtsextreme in die Mitte der Gesellschaft, und menschenverachtende Ideologien gewinnen immer mehr an Einfluss. Dagegen müssen wir ein noch breiteres Präventionsangebot, Schutz und Stärkung von Betroffenen sowie verstärkte Maßnahmen zur Bekämpfung von Islam- und Muslimfeindlichkeit setzen. Hierzu muss das Problembewusstsein über Islamfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus in der Gesellschaft gestärkt werden.“ so Nina Mühe. „Der Anschlag in Neuseeland aber auch die aktuellen Angriffe auf Musliminnen und Muslime in Deutsch-land sollten für die Politik, aber auch für die Gesellschaft insgesamt ein Weckruf sein, entschiedener gegen antimuslimischen Rassismus vorzugehen. Islam- und Muslimfeindlichkeit sind nicht nur ein Prob-lem der muslimischen Community allein, sondern bedrohen die Gesellschaft als Ganzes.“

Über CLAIM
CLAIM bildet eine breite gesellschaftliche Allianz gegen die Ausgrenzung von Muslimin-nen und Muslimen, gegen Intoleranz, Diskriminierung, Islam- und Muslimfeindlichkeit. CLAIM ist ein Projekt der MUTIK gGmbH, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Ju-gend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und der Stiftung Mercator.
Weitere Informationen zu CLAIM unter www.claim-allianz.de

Für Presseanfragen wenden Sie sich gerne an:
CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit
Rima Hanano | Kommunikationsmanagerin
presse(at)claim-allianz.de
Friedrichstraße 206 | D- 10969 Berlin
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