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17.08.2017 11:16 Alter: 34 days

„STREIT!“ - Ökumenische FriedensDekade, vom 12. bis 22. November 2017


Internationale Konflikte und Spannungen nehmen zu und verschärfen sich. Auflösungstendenzen in der EU und vermehrt nationalistische Tendenzen, auch in unserer Gesellschaft, sind nicht zu übersehen. Da kommt das Motto der diesjährigen Friedensdekade, vom 12. bis 22. November 2017, gerade richtig: STREIT.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer schreibt als Schirmherrin: „Streiten können, muss man in einer Demokratie. Wer nicht streiten kann, der kann sich auch nicht einsetzen für das, woran er glaubt. Konflikt- und Dialogbereitschaft sind besonders wichtig für eine gesunde Demokratie. Man muss auch mal streiten, um die Perspektive zu wechseln und vielleicht einen neuen Blick auf alte Herausforderungen zu bekommen.“

„Das Motto fordert auf, meinungsbildend in die öffentliche Debatte einzugreifen. Es gilt, in der Nachfolge Jesu Christi, sich klar und offensiv vor und auf die Seite der Schwachen zu stellen, Unrecht anzuprangern, Lügen aufzudecken und gegen den Abbau von Menschenrechten in Deutschland zu protestieren.“ So formuliert es Jan Gildemeister, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF).

Die Materialien der Friedensdekade sind über die Internetseite www.friedensdekade.de zu bestellen, z.B. die neue 8-seitige Friedens-Zeitung: Sie ist im Din A3 Format erschienen und eignet sich hervorragend als Verteilzeitung für Veranstaltungen und Gottesdienste im Rahmen der FriedensDekade. In der Zeitung wird erläutert, was die Ökumenische FriedensDekade ist, und sie erklärt das diesjährige Motto „Streit!“. Zudem informiert sie in kurzen Texten, wo Streit in unserer Gesellschaft notwendig ist und macht Vorschläge, was jede und jeder zum Frieden beitragen kann.


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